Das Öldispersionsbad ist eine 'Äußere Anwendung' von heilenden Substanzen.

Als Medium wird Wasser verwendet. In dem Wasser werden die therapeutisch wirksamen Ölsubstanzen gelöst.

Eigentlich löst sich Öl in Wasser nicht und deshalb bedarf es eines Kunstgriffes: Mit Hilfe des Öldispersionsapparates, einer Erfindung von Werner Junge, wird das Öl dispergiert, es entstehen feine Nebeltröpfchen, die mit Öl umkleidet sind.

 

Anwendungsbeispiele:

  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis)
  • Chronische Schmerzleiden
  • Neurologische Erkrankungen
  • Chronische Organerkrankungen
  • Lungenleiden (Asthma, Krupp, Chron. Bronchitis)
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Allgemeine Immunstimulation
  • Chronische Müdigkeit
  • Lymphatische Stauung
  • Schlecht heilende Wunden
  • Psychische Labilität
  • Krebs

 

Wirksamkeit:

Das Ziel der Öldispersionsbäder ist, das Immunsystem so zu stärken, dass es sowohl überschießende Prozesse, wie auch ein Abgleiten in die Untertemperatur verhindert. Es soll wieder in die Lage versetzt werden ein stabiles Immungleichgewicht herzustellen.
Über die Ausnutzung des Wirbelprinzips werden jeweils spezielle Öle mit Wasser verwirbelt. Es entsteht eine stabile Öl-Wasser-Mischung ohne Zusatz von Emulgatoren. Die entstehenden Öl Tröpfchen sind so klein, dass die Barrierefunktion der Haut überwunden werden kann, das Öl die Haut passiert und über das Kapillarsystem in die Blutbahn gelangt.
Dieselben Kräfte, so führte Steiner aus, die die Pflanze veranlassen, Öle zu bilden, können auch unser Ich dazu bringen, sich intensiver mit seiner physischen Organisation auseinander zu setzen.

 

Weitere Infos: www.jungebad.de